REMNANT Zeitschrift

Jugend

Eine christuszentrierte Kennenlernzeit

Gottes Plan für Mann und Frau

Ursprüngliche AusgabeThe Heartbeat of the Remnant · Sommer 2024

Eine christuszentrierte Kennenlernzeit ist eine Reihe von Predigten über eine gottgefällige Kennenlernzeit von Paul Hershberger. Er hielt diese Predigten in den letzten zehn Jahren mehrmals an verschiedenen Orten. Vor Kurzem haben wir sie abschreiben und für eine bessere Lesbarkeit kürzen lassen. Nachdem alle sechs Artikel in The Heartbeat of the Remnant erschienen sind, werden wir sie als Broschüre veröffentlichen. Dies ist der erste von sechs Artikeln.

Einleitung

Meine Frau und ich durften eine Kennenlernzeit erleben, auf die wir ohne Reue oder Schuldgefühle zurückblicken. Wir waren mit Eltern gesegnet, die uns auf dem richtigen Weg führten und uns Möglichkeiten eröffneten, die sie selbst nicht gehabt hatten.

Wenn ihr das nicht bezeugen könnt oder diese Erinnerung nicht habt, quält euch bitte nicht mit Schuldgefühlen. Aber ich bete für euch, dass in eurem Herzen ein brennendes Anliegen und eine Vision entstehen, euren Kindern dies zu ermöglichen. Das kann euer Lohn sein.

Eine christuszentrierte Kennenlernzeit ist ein Zeitraum zwischen dem Leben als Unverheirateter und dem Eheleben. Die Entscheidungen, die ihr in dieser Zeit trefft, werden sich auf den Rest eures Lebens auswirken. Mit Gottes Segen auf eurem Leben könnt ihr am Ende ohne Reue oder Schuldgefühle zurückblicken.

Fünf Ziele dieser Reihe über eine christuszentrierte Kennenlernzeit.

Ziel Nr. 1. Die Herzen der Väter ihren Kindern zuzuwenden.

Ziel Nr. 2. Die Herzen der Kinder ihren Vätern zuzuwenden.

Ziel Nr. 3. Dass Eltern das Anliegen bekommen, jedes ihrer Kinder in den vollkommenen Willen Gottes für sein Leben zu führen.

Ziel Nr. 4. Dass junge Menschen das Anliegen bekommen, nach Gott zu suchen, im Wandel mit Gott Erfüllung und Lebenssinn zu finden, und dass ihr nach Reife in eurem Verhalten und eurem Charakter strebt.

Ziel Nr. 5. Dass junge Männer und junge Frauen sich aufmachen, gottesfürchtige Väter und gottesfürchtige Mütter zu werden, mit der Vision, eine weitere gottesfürchtige Generation heranzuziehen, damit das Evangelium Jesu Christi weitergetragen werden kann.

Gottes Plan für Mann und Frau

Prediger 12:1 sagt: „Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre nahen, von denen du sagen wirst: Ich habe keine Freude an ihnen.“ Mein Wunsch ist, dass jeder von euch in den Tagen seiner Jugend seines Schöpfers gedenkt. Richtet euer Herz, eure Aufmerksamkeit und euer Leben darauf aus, nach eurem Schöpfer, dem allmächtigen Gott im Himmel, zu suchen.

Was meint er mit „solange die bösen Tage noch nicht kommen“ und „die Jahre noch nicht nahen“? Es bedeutet, den Herrn zu suchen, solange ihr jung seid. Setzt die Kraft eurer Jugend ein und sucht nach Gott. Ihr jungen Menschen seid jung und voller Ideen, Visionen, Pläne und Träume. Ich bezweifle, dass irgendjemand von euch einfach gern in einem bequemen Sessel sitzt, die Füße hochlegt und nur davon träumt, wie schrecklich und furchtbar das Leben werden wird. Das tun wir doch nicht, oder? Aber wenn wir nicht mit Gott wandeln und Gottes Plan folgen, werden schwere Dinge über uns kommen. Wenn Schweres im Leben kommt, haben wir keinen Ort, an den wir uns wenden können. Wir träumen davon, dass das Leben gut verlaufen wird. Die Entscheidungen und Handlungen unserer Jugend wirken sich auf den Rest unseres Lebens aus. Die gute Nachricht ist, dass sie sich zum Guten auswirken können. Die schlechte Nachricht ist, dass sie sich zum Schlechten auswirken können. Es hängt davon ab, welche Entscheidungen wir treffen und was wir wählen. Aber ihr jungen Menschen seid jung und habt die Möglichkeit, euch zu entscheiden.

Gehen wir zum Anfang des ersten Buches Mose.

„Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. Und Gott, der HERR, bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu Adam, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und wie Adam jedes lebendige Wesen nannte, so war sein Name. Und Adam gab allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für Adam fand sich keine Hilfe, die ihm entsprach. Und Gott, der HERR, ließ einen tiefen Schlaf auf Adam fallen, und er schlief; und er nahm eine seiner Rippen und verschloss die Stelle mit Fleisch. Und Gott, der HERR, machte aus der Rippe, die er dem Menschen genommen hatte, eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. Und Adam sprach: Dies ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; sie soll Frau genannt werden, denn sie wurde aus dem Mann genommen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen; und sie werden ein Fleisch sein“ (1. Mose 2:18-24).

„Und Gott sprach: Lasst uns den Menschen in unserem Bild machen, uns ähnlich; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Kriechende, das auf der Erde kriecht. So schuf Gott den Menschen in seinem eigenen Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über jedes lebendige Wesen, das sich auf der Erde bewegt“ (1. Mose 1:26-28).

„Und Gott, der Herr, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht“ (1. Mose 2:18). „Ich werde ihm eine Hilfe machen, die zu ihm passt.“ Gott sagte, dass er das tun würde.

„So schuf Gott den Menschen in seinem eigenen Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie“ (1. Mose 1:27). Gott hat uns gemacht. Gott hat uns als Mann und Frau geschaffen. Es braucht sehr viel blinden Glauben, um zu glauben, dass wir uns durch Evolution vollkommen als Mann und Frau entwickelt haben. Die Erschaffung von Mann und Frau ist Gottes Plan. Sie ist einer der lebendigen Beweise für die Schöpfung. Gott hat uns gemacht. Gott hat uns geschaffen. Es ist Gottes Plan. Gott ist der Urheber. Und Gottes Plan bringt Segen.

Ich möchte zehn verschiedene Aspekte dieses Segens betrachten, der aus Gottes Plan kommt.

Ein Mann und eine Frau gehen gemeinsam durch eine grüne Wiese

1) Gott bringt Eva zu Adam.

„Und Gott, der Herr, machte aus der Rippe, die er dem Menschen genommen hatte, eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. Und Adam sprach: Dies ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; sie soll Frau genannt werden, denn sie wurde aus dem Mann genommen“ (1. Mose 2:22-23).

Gott ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Dann schuf Gott Eva und brachte sie zu Adam. Adam erwachte und erkannte: „Diese ist für mich!“ Er hatte alle Tiere vorbeiziehen sehen, als er ihnen Namen gab. Nun bringt Gott ihm jemanden, der für ihn bestimmt ist. Er erkannte auch: „Sie wurde aus meiner Seite genommen.“ Sie ist seinem Herzen nahe. „Dies ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch.“ Es ist kein Hund, keine Giraffe, kein Affe und kein Menschenaffe. Diese, die Gott zu ihm brachte, ist ihm gleich. Gottes Plan birgt einen Segen.

Adam und Eva hatten zuvor noch nie einen Partner gehabt. Adam und Eva hatten zuvor noch nie den Gefühlen ihres Herzens freien Lauf gelassen. In den Herzen von Adam und Eva geschah etwas. Adam war ein Mann, der nur einer Frau zugetan war, und Eva eine Frau, die nur einem Mann zugetan war. Sie hatten die leidenschaftlichen Regungen ihres Herzens keinem anderen geschenkt. Diesen Plan hat Gott auch für uns. Gottes Plan bringt Segen.

2) Verlassen und Anhangen in lebenslanger Einheit.

„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen; und sie werden ein Fleisch sein“ (1. Mose 2:24).

Dieser Vers sagt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen“, aber Adam und Eva hatten weder Vater noch Mutter. Gott sagt damit, dass es ohne das Verlassen kein Anhangen geben kann. Auch in Markus 10:7 lesen wir: „Aus diesem Grund wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen.“ Das ist Gottes Plan, und Gottes Plan bringt Segen.

Verlassen bedeutet, hinter sich zu lassen, aufzugeben. „Aus diesem Grund wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen“ bedeutet, die Eltern hinter sich zu lassen. Denken wir an einen jungen Mann, der ein wirklich gutes Elternhaus hat. Er ist gesegnet und hat alles, was er braucht. Doch sobald Gott seine Eva in sein Leben bringt, regt sich etwas in ihm, und er sagt: „Ich gehe!“ Aber das ist Gottes Plan. Und Gottes Plan bringt Segen.

Er verlässt nicht nur seinen Vater und seine Mutter; er hängt auch seiner Frau an. Anhangen bedeutet „festkleben, haften“. Wir kennen verleimte Holzplatten sehr gut. Allerlei stabile Möbel werden aus miteinander verleimten Platten hergestellt. Und wenn sie richtig verleimt sind, werden sie an den Verbindungsstellen nicht auseinandergehen. Wenn man sie auseinanderreißt, muss man das Holz selbst zerreißen. Mit Gottes Leim ist es genauso, wenn er zwei Menschen miteinander verbindet. Man kann sie nur auseinanderreißen, indem man splittert und zerreißt, und das segnet Gott nicht. Aber verlassen und anhangen, zusammenbleiben und fest miteinander verbunden sein – das ist Gottes Plan, und es bringt Segen.

3) Sie werden ein Fleisch sein.

„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen; und sie werden ein Fleisch sein“ (1. Mose 2:24). Zwei unverheiratete Menschen, die ein Ehepaar werden, werden vor Gott eine Einheit und vor Gott eine Familie. Sie werden ein Fleisch, sodass Gott sie gemeinsam als eins sieht.

„Und die beiden werden ein Fleisch sein; so sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen“ (Markus 10:8-9). Gottes Plan für Mann und Frau ist, dass er Eva zu Adam bringt. Dann sollen das Verlassen und das Anhangen geschehen. Er bewirkt, dass sie ein Fleisch werden. Das Auseinanderreißen bringt überhaupt keinen Segen, sondern Qual, Schmerz, Mühsal und Verletzungen. In der Trennung liegt kein Segen. Aber Gottes Plan bringt Segen.

4) Kein ungleiches Joch.

„Zieht nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen; denn welche Gemeinschaft hat Gerechtigkeit mit Ungerechtigkeit?“ (2. Korinther 6:14-15). „Die Frau ist durch das Gesetz gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber ihr Mann gestorben ist, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will; nur im Herrn“ (1. Korinther 7:39).

Gottes Plan ist, dass die Ehe ein gleiches Joch ist. Gott wird einem Adam keine Eva für eine Ehe bringen, die ein ungleiches Joch ist. Denken wir an das Verlassen und Anhangen, an das feste Verbinden und daran, dass zwei eins werden. In der Ehe sind diese beiden nun vor Gott eins. Stellt euch vor, in einer solchen schlechten Ehebeziehung zu leben – eine solche Familie, die versucht, gemeinsam zu funktionieren. Da wird kein Segen sein.

Aber ein gleiches Joch bringt Segen! Gott möchte, dass wir zu einem Fleisch, einem Herzen und einem Sinn verbunden sind. Er möchte uns mit Herz, Sinn und Fleisch verbunden sehen – dass unser ganzes Wesen eins ist. Gottes Plan bringt Segen.

Ein Vater und eine Mutter betrachten ihr neugeborenes Baby

5) Gott hat vorgesehen, dass wir Kinder haben.

„Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über jedes lebendige Wesen, das sich auf der Erde bewegt“ (1. Mose 1:28). Denkt an die Freude und das Wunder, jedes Mal wenn ein weiteres Kind in eine christliche Familie hineingeboren wird. Gott hat es so vorgesehen. Und wenn Gott Adam seine Eva gebracht hat und sie verlassen und anhangen, werden sie ein Fleisch, ein Herz, ein Sinn. Wenn sie in einem gleichen Joch verbunden sind und Gott sie mit Kindern segnet, wird ihr Zuhause zu einem freudigen Zufluchtsort, an dem Gott wohnen kann. „Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde“ (1. Mose 9:1). „Und ihr, seid fruchtbar und vermehrt euch; bringt reichlich Nachkommen auf der Erde hervor und vermehrt euch auf ihr“ (1. Mose 9:7). Gottes Plan bringt Segen.

6) Die Ordnung der Hauptschaft.

„Ich möchte aber, dass ihr wisst, dass das Haupt jedes Mannes Christus ist; und das Haupt der Frau ist der Mann; und das Haupt Christi ist Gott“ (1. Korinther 11:3). Es ist Gott, dann Christus, der Mann und die Frau. Gott hat eine Ordnung der Hauptschaft eingesetzt, und diese Ordnung der Hauptschaft ist ein Segen. Sie ist Gottes Plan, und sie ist ein Segen.

„Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn; denn das ist recht. Ehre deinen Vater und deine Mutter; das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: damit es dir gut geht und du lange auf der Erde lebst“ (Epheser 6:1-3). Kinder, euren Eltern im Herrn zu gehorchen ist ein Teil der Ordnung der Hauptschaft. Das ist nicht schwer zu verstehen, oder? Ein Zuhause, das Gottes Plan folgt, ist einfach ein gesegneter Ort. Ihr jungen Menschen, lernt, euch der Autorität unterzuordnen. Macht das zu einer hohen Priorität. Je früher ihr lernt, euch der Autorität unterzuordnen, desto besser werdet ihr auf die Verantwortungen im Leben vorbereitet sein.

Ich erinnere mich, wie ich auf das Eheleben blickte und mir wünschte, Kinder zu unterweisen und eine gottesfürchtige Familie aufzubauen. Ich hörte die Reihe „Godly Home“ und dachte, ich sei bereit, loszulegen. Aber dann kam der Tag, an dem ich an der Reihe war und die Verantwortung trug, und plötzlich wollte mein Herz verzagen. Verantwortung fühlt sich anders an, als davon zu träumen. DU musst etwas tun! DU bist verantwortlich. DU musst dafür sorgen, dass es geschieht. Und übrigens nicht nur irgendwie; du musst es auf eine Christus gemäße Weise tun. Du musst es so tun, dass die Salbung des Geistes Gottes auf deine Familie herabkommen kann. Je besser wir lernen, uns der Autorität unterzuordnen, desto besser werden wir auf diese Verantwortungen vorbereitet sein. Je mehr wir erkennen, dass wir Gott brauchen, desto besser steht es um uns. Machen wir es zu einer hohen Priorität, als Kinder und als junge Menschen zu lernen, uns der Autorität unterzuordnen. „Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht; sondern dein Herz bewahre meine Gebote. Denn viele Tage, ein langes Leben und Frieden werden sie dir hinzufügen“ (Sprüche 3:1-2).

Gott wird seinen Segen hinzufügen, wenn wir in dieser Ordnung der Hauptschaft bleiben. Je mehr ihr lernt, euch der Autorität unterzuordnen, desto mehr werdet ihr gesegnet sein, wenn ihr euer eigenes Zuhause gründet. Gottes Plan birgt Segen.

7) Eine gottgefällige Ehe.

Epheser 5:21,22,24 sagt: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes. Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter wie dem Herrn. . . Wie nun die Gemeinde Christus untergeordnet ist, so sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem untergeordnet sein.“

Betrachtet zuerst Vers 21: „Ordnet euch einander unter.“ In einem gottgefälligen Zuhause muss ein Zusammenwachsen stattfinden. Dieses Zusammenwachsen soll in der Furcht Gottes geschehen. Wenn wir uns einander in der Furcht Gottes unterordnen, werden wir Gott gehorchen, weil wir seinen Segen wollen.

Epheser 5:22,24: „Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter wie dem Herrn. . . Wie nun die Gemeinde Christus untergeordnet ist, so sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem untergeordnet sein.“ Ihr jungen Frauen, darauf könnt ihr zählen: Sich dem Vater unterzuordnen ist gleichbedeutend mit der Unterordnung unter einen Ehemann. Ihr könnt üben, solange ihr unverheiratet seid. Das wird euch helfen, euren Charakter zu bilden. Eine rebellische und widerspenstige Frau zu sein wird nicht den Segen Gottes bringen.

Weiter heißt es in Epheser 5:25,28,29: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat . . . So sollen die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Herr die Gemeinde.“ Ihr jungen Männer, hier steht, dass Ehemänner ihre Frauen lieben sollen. Wen hat Gott wohl in euer Leben gestellt, um euch darauf vorzubereiten, eure Frau zu lieben? Eure Mutter! Wollt ihr lernen, eure Frau zu lieben? Lernt, mit eurer Mutter auszukommen, sie zu lieben und euch um sie zu kümmern. Wollt ihr üben, eure zukünftige Frau zu lieben? Dann fangt damit an, eure Mutter zu lieben.

Vers 33: „Doch soll jeder Einzelne von euch seine Frau so lieben wie sich selbst; die Frau aber soll darauf achten, ihren Mann zu ehren.“ Gottes Plan bringt Segen.

8) Gemeinsam Erben der Gnade des Lebens sein.

1. Petrus 3:7: „Ebenso ihr Männer, lebt mit ihnen verständnisvoll zusammen und erweist der Frau Ehre als dem schwächeren Gefäß und als gemeinsamen Erben der Gnade des Lebens, damit eure Gebete nicht behindert werden.“ Als Ehemänner erweisen wir der Frau Ehre. Sie ist das schwächere Gefäß und diejenige, die die Kinder geboren hat! Sie hat in ihrem Leben viele einschneidende Veränderungen durchgemacht. Sie ist diejenige, die erschöpft wird und schneller müde wird.

Und er sagt: „Ihr Männer, lebt mit ihnen verständnisvoll zusammen.“

Ihr jungen Männer, lernt, eure Mutter und eure Schwestern zu verstehen. Das wird euch helfen, wenn ihr verheiratet seid. Sagt nicht einfach: „Ach, so sind Frauen eben.“ Nein, ihr wollt den Segen Gottes. Lernt, sie zu kennen und zu verstehen.

„Gemeinsame Erben der Gnade des Lebens sein.“ Gott möchte, dass wir gemeinsam Erben der Gnade des Lebens sind. Wenn wir nicht gemeinsam Erben der Gnade des Lebens sind, können wir dann getrennt Erben der Gnade des Lebens sein? Ich glaube nicht. Er sagt, wir sollen gemeinsam Erben sein, damit unsere Gebete nicht behindert werden. Könnten wir also sagen, dass unsere Gebete behindert werden, wenn wir getrennt Erben sind? Ja, unsere Gebete werden behindert werden. Erweisen wir der Frau Ehre als dem schwächeren Gefäß. Jedes noch so kleine Stück, das ihr auf diesem Gebiet vorankommt, wird euch später nur zum Segen sein. Es lohnt sich. Gottes Plan bringt Segen.

9) Ein gesegnetes und geborgenes Zuhause.

Das ergibt sich zum Teil aus 1. Petrus 3:7, aber auch aus Psalm 144:12: „Dass unsere Söhne in ihrer Jugend wie herangewachsene Pflanzen seien; dass unsere Töchter wie Ecksteine seien, nach dem Vorbild eines Palastes behauen.“ Die Gnade Gottes ruht auf einem geborgenen Zuhause, in dem Einheit herrscht. Wo der Vater die Mutter versteht, wo der Vater sich um die Mutter kümmert. Der Vater dient und ist da, um zu helfen und zu führen. Er ist da, um mit einem mitfühlenden Herzen Orientierung zu geben. Gottes Plan für Mann und Frau – Gottes Plan bringt Segen.

10) Wie Christus und die Gemeinde.

„Wie nun die Gemeinde Christus untergeordnet ist, so sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem untergeordnet sein. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige und reinige durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst als eine herrliche Gemeinde darstelle, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen hat, sondern heilig und ohne Makel ist. So sollen die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Herr die Gemeinde“ (Epheser 5:24-29).

„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.“ Gott sucht Männer, die bereit sind, ihr Leben hinzugeben. Unverheiratete junge Männer, die bereit sind, dem Ruf zu folgen und ihr Leben hinzugeben. Das ist eine hohe Berufung Gottes. Es ist Gottes Plan.

Ihr jungen Männer, seid ihr bereit, euer Leben, eure eigenen Pläne und die Dinge, die ihr gern unabhängig tut, hinzugeben? Seid ihr bereit, geduldig, sanft und verständnisvoll zu sein? Seid ihr bereit, auf Schlaf zu verzichten und weiterzumachen, auch wenn ihr müde seid? Seid ihr bereit, in belastenden Situationen ruhig zu bleiben und nicht aufbrausend zu reagieren? Seid ihr bereit, eine Frau und Kinder, ewige Seelen, durch dieses Leben zu führen und zu leiten?

Meine Bitte ist aber, dass ihr euch freiwillig meldet und sagt: „Ich bin bereit, mich dem Wort Gottes, dem Willen Gottes und dem Plan Gottes zu widmen, und ich werde mein Leben hingeben. Ich bin bereit, es auf den Altar zu legen.“ Jesus gab sein Leben für uns, und er vergleicht die Ehe mit der Beziehung zwischen der Gemeinde und ihm.

Es werden auch Mütter gebraucht, die sich unterordnen und der Autorität fügen. Mütter, die nicht der Frauenbefreiungsbewegung unserer Zeit folgen, sondern vielmehr zufrieden sind, sich um Haushalt und Zuhause zu kümmern.

Ihr jungen Frauen, seid ihr bereit, euch zu melden? Wollt ihr euer Herz hingeben, um geführt und geleitet zu werden? Seid ihr bereit, zu folgen und euch freudig der Autorität unterzuordnen, unter der ihr steht? Seid ihr bereit, zu dienen und euch für eure Familie aufzuopfern? Seid ihr bereit, zu dienen und euch für EURE Familie aufzuopfern? Wenn ihr eines Tages heiratet, wird es EURE Familie sein, der ihr dient und für die ihr euch aufopfert. Seid ihr bereit, Schmerzen und Beschwerden zu ertragen? Seid ihr bereit, eine ihm entsprechende Hilfe zu sein und euch für seine Last und seine Vision hinzugeben?

Wenn wir Gottes Plan und seinen Segen betrachten: Ihr jungen Menschen wollt doch Gottes Segen! Aber das bedeutet, dass ihr entsprechende Entscheidungen treffen müsst. Macht euch auf und trefft Entscheidungen, die zur Reife führen. Reife entsteht im Prozess des Suchens nach Gott. Fasst in eurem Herzen den festen Entschluss, euch Gottes Segen und seinen Grundsätzen zu öffnen. Ich ermutige euch, mit Gott zu wandeln, eine Beziehung zu Jesus Christus zu haben und dies in Demut zu tun.

Strebt nach einem Christus gemäßen Charakter, und tut es bewusst. Es fällt uns so leicht, das Leben einfach so zu leben, wie es sich gerade ergibt. Aber wenn wir bewusst Entscheidungen treffen, werden sie uns voranbringen! Diese Entscheidungen sind wichtig. Handelt nach Gottes Plan.

Gott hat einen Plan für Mann und Frau, und er hat einen Plan für euch.

Eine Familie steht gemeinsam vor einem Wasserfall
  • Ein Mann und eine Frau gehen gemeinsam durch eine grüne Wiese · Brimming Focus Photography
  • Ein Vater und eine Mutter betrachten ihr neugeborenes Baby · Brimming Focus Photography
  • Eine Familie steht gemeinsam vor einem Wasserfall · Brimming Focus Photography

Quellenangabe zur Zeitschrift

Eine christuszentrierte Kennenlernzeit. by Paul Hershberger Millersburg, Ohio. The Heartbeat of the Remnant, Sommer 2024. Originalseiten 20–24.

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