Stadt Gottes, wie breit und weit
breiten sich deine Wälle erhaben aus!
Die wahren sind deine verbrieften Freien
aus jeder Zeit und jedem Land:
Eine heilige Kirche, ein starkes Heer,
ein festes, hohes Anliegen;
ein arbeitender Bund, ein Erntelied,
ein allmächtiger König.
Wie rein ist deine Rede herabgekommen
aus der Urjugend des Menschen!
Wie groß ist dein Reich erwachsen
aus Freiheit, Liebe und Wahrheit!
Wie leuchten deine Wachtfeuer durch die Nacht
mit unermüdlichem Strahl!
Wie ragen deine Türme, ruhig und hell,
dem dämmernden Tag entgegen!
Vergebens des Brandungs wütender Stoß,
vergebens die treibenden Sande:
unversehrt auf dem ewigen Felsen
steht die ewige Stadt.



